Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf

 

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Wald_Annastraße
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Bei der Bürgerinitiative „Waldviertel Stahnsdorf“ handelt es sich um ein überparteilich und überkonfessionell organisiertes, kommunalpolitisch agierendes offenes Bürgerforum, das seine ökologischen, politischen und rechtlichen Einsichten aus der beruflichen Kompetenz und kommunikativen Sozialisation seiner Mitglieder ableitet, und diese in einer nicht hierarchischen, Männer und Frauen gleichstellenden Arbeitsweise unentgeltlich erbringt, sofern es sich um kommunalpolitische Belange und die Folgen verletzter Bürgerrechte in der Gemeinde handelt.

Unser Hauptanliegen besteht darin, den Wald zwischen der Annastraße, Hedwigstraße, Markhofstraße und Augustastraße in Stahnsdorf auf Dauer vor der Abholzung zu bewahren.

Dies ist uns inzwischen vier Jahre lang gelungen. Dennoch bleibt der größte Teil des Waldes durch den Vorentwurf des Flächennutzungsplans bedroht, der eine Umnutzung des Waldes in Bauland vorsieht.

In der Gemeinde Stahnsdorf steht mehr als ausreichend baumfreies, teilweise bereits erschlossenes Bauland zur Verfügung und ist im Vorentwurf des Flächennutzungsplans entsprechend  ausgewiesen. Da sich seit einigen bei den Stahnsdorfern –besonders im Waldviertel- stärker werdender Widerstand regt, haben wir uns als Bürgerinitiative „Waldviertel Stahnsdorf“ vorgenommen, dieses Vorhaben aus ökologischen Motiven zu verhindern und für die uneingeschränkte Erhaltung des Annawaldes auf Dauer zu kämpfen.

Bei Fragen und Anregungen schicken Sie bitte eine E-Mail an

info@waldviertel-stahnsdorf.de


Flugblatt März 2010

Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf

6 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für die Rettung des „Annawaldes“ !

Liebe Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfer im Waldviertel und benachbarten Wohngebieten,

seit Anfang Mai 2004 haben wir Sie über alle Entwicklungsziele der Flächennutzungs- und Bebauungsplanung der Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung  Stahnsdorf informiert, soweit sie die Sicherstellung des vollständigen Erhalts des „Annawaldes“ ohne Einschränkungen betrafen.

Für dieses Ziel haben wir oft um Ihre Unterstützung gebeten, und wir möchten Ihnen heute, in der absehbaren Endphase der Auseinandersetzung um den Erhalt des „Annawaldes“, ganz außerordentlich  dafür danken, dass Sie uns diese mit  Ihren Unterschriften und der Ihrer Familien über 6 Jahre hinweg gewährt haben. Vielen von Ihnen war unsere umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit für den Erhalt des „Annawaldes“ willkommen, und Sie haben sich mehrfach auf den Weg gemacht, um im  Ausschuss Bau, Verkehr, Umwelt (BVU) oder in den Sitzungen der Gemeindevertreter  (GV)  das Interesse der Allgemeinheit und der nachwachsenden Generationen  an verbesserter Lebensqualität und Luftgüte in Stahnsdorf vernehmbar zur Geltung zu bringen und auch deshalb auf dem Erhalt des „Annawaldes“ zu bestehen

Zuverlässig informieren konnten wir Sie  nur durch regelmäßige, oft stundenlange Präsenz in den Sitzungen des BVU und der Gemeindevertretung sowie durch stets unerschrockene Inanspruchnahme des Fragerechtes der Einwohner in der „Einwohnerfragestunde“.

In vielen Presseartikeln haben wir deutlich gemacht, dass der „Annawald“ bis heute in seiner Existenz gefährdet ist, und dass das Ansinnen seiner Beseitigung zum Zweck der Nutzung der Waldfläche als Bauland in den ganzen 6 Jahren wie ein Damoklesschwert über ihm hing. Sie selbst hatten sich im Entwurf des V+E-Plans Nr.6  sowie in den Entwürfen des FNP und des Landschaftsplanes in der Bürgerbeteiligung wie auch in der „Abwägung“ der Gemeinde ein Bild über das Ausmaß dieser stetigen Bedrohung machen können. Dafür, dass Sie insbesondere bei der Bürgerbeteiligung 2007 so überzeugend und zahlreich zugunsten des vollständigen Erhalts des „Annawaldes“ und des „Beethovenwaldes“ ohne Einschränkung Stellung genommen haben, sind wir Ihnen noch heute sehr dankbar.

Angesichts des jetzt absehbaren Entwurfs des Flächennutzungsplanes  der Gemeinde Stahnsdorf ist  es für die Wohnbevölkerung  im Waldviertel  und den benachbarten Wohngebieten geboten, sich als aufmerksame und aktive Öffentlichkeit an der Willensbildung in Stahnsdorf zu beteiligen, um den alten Begehrlichkeiten zur Beseitigung, Einschränkung oder Umwandlung des „Annawaldes“  in Bauland eine klare Absage zu erteilen. Nur dadurch können wir gemeinsam verhindern, dass der „Annawald“ seinen Charakter als „Wald“ im Sinne des Waldgesetzes des Landes Brandenburg verliert, und das Waldviertel Stahnsdorf  um seinen  charakteristischen Identifikationsfaktor, den „Annawald“ ärmer wird.

Merken Sie sich bitte schon jetzt in Ihrem Terminkalender die demnächst anstehenden Verfahrensschritte vor, in denen die Gemeindevertretung  im Rahmen der Flächennutzungsplanung zum „Annawald“ und zur „Augustastraße“ beraten  und entscheiden wird:

Am 13. April 2010, 18:30 Uhr Ausschuss Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) im Gemeindezentrum Annastraße 3:

  • Beratung und Empfehlung über die Sicherstellung des vollständigen Erhalts des „Annawaldes“ ohne Einschränkung (Drucksache 10/035 1. Änderung, Beschlussvorlage SPD / Grüne)

Am 06. Mai 2010, 18:30 Uhr Gemeindevertretersitzung im Gemeindezentrum  Annastraße 3

  • Entscheidung zum Entwurf des Flächennutzungsplans und zum Schicksal des „Annawaldes“

Stellungnahme der BI Waldviertel:

Alle frühzeitigen Beteiligungen der Öffentlichkeit  zum V+E-Plan Nr.6  und zum FNP seit 2004 zeigen überdeutlich, dass die Bevölkerung im Waldviertel nicht gewillt ist, eine Zerstörung des „Annawaldes“ zwischen Annastraße/Markhofstraße/Hedwigstraße  und Augustastraße hinzunehmen.

Dreierlei ist deshalb nicht nach zu vollziehen:

1.  dass die Wohnbevölkerung im Waldviertel und den benachbarten Wohngebieten wieder herausgefordert werden soll;

2.  weshalb die Wohnbebauung  an der Markhofstraße im Entwurf des FNP aufgrund des Protestes in der frühzeitigen Bürgerbeteiligung 2007 fallen gelassen wurde , der Änderungsbereich  an der „Augustastraße“ aber knapp drei Jahre später  für eine Wohnbebauung herhalten soll, die ca. ein Drittel des Annawaldes 50 Meter tief in den Wald hinein zerstört?

3. Weshalb die Planung im Entwurf des FNP die positive Stellungnahme  der Unteren Naturschutzbehörde zum Erhalt des „Annawaldes“ verschweigt und entgegen dieser Stellungnahme  überhaupt Waldfläche zur Bebauung  beansprucht, um auf den großen Grundstücken vier Wohneinheiten für potentielle 9 Einwohner zu schaffen?

Im Jahre 2008 gab es in Stahnsdorf Bürgermeisterwahlen und Wahlen zur Gemeindevertretung.  An  diejenigen, die wie der jetzige Bürgermeister und führende Repräsentant von „Bürger für Bürger“, Herr Albers, wie die damalige Bürgermeisterkandidatin  der SPD , Frau Barthels, und wie der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Herr Otto, die „Sicherstellung des vollständigen Erhalts des Annawaldes ohne Einschränkung“ nach der  Wahl einzulösen versprachen, sind viele Stimmen aus dem Waldviertel und den angrenzenden Wohngebieten  gegangen und haben zu ihrem Erfolg beigetragen. Selbst die Wahlverlierer  bekannten sich inzwischen zur Notwendigkeit einer veränderten Einstellung zum „Annawald“ . Der jetzt im Entwurf des FNP überplante Änderungsbereich an der „Augustastraße“ ist aufgrund seines hohen waldähnlichen Baumbestandes nicht nur visuell sondern auch integrierter Bestandteil des Siedlungsbiotops, des Waldbiotops und des Klimabiotops „Annawald“, um den es ich immer wieder neu zu kämpfen lohnt. Denn was wäre ein Waldviertel ohne den Annawald?  

Die Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf blickt mit Zufriedenheit zurück auf 6 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für die Rettung des „Annawaldes“ und darauf, dass der „Annawald“ trotz aller Schwierigkeiten bis heute noch ohne Einschränkung steht. Sie ist überzeugt davon, dass in Stahnsdorf neue Wege nicht nur gegangen werden müssen, sondern ausweislich der jüngsten mehrheitlichen Abstimmungen in der Gemeindevertretung auch gegangen werden können. Unser Appell geht deshalb an Bürgermeister Albers und alle Gemeindevertreter, sich fraktionsübergreifend auf den Erhalt des Annawaldes gemäß dem Beschlussvorschlag SPD/Grüne (DS 10/035 1. Änderung) zu verständigen.

Für die Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf

Christa Lang-Pfaff / 30. März 2010 / Annastraße 19, 14532 Stahnsdorf



Märkische Allgemeine Zeitung

NATUR: Annawald soll erhalten werden

Initiative kämpft seit sechs Jahren

STAHNSDORF - Für den vollständigen Erhalt des Annawaldes in Stahnsdorf setzt sich die Fraktion SPD/Grüne in einem Beschlussvorschlag für die Gemeindevertretung (GV) ein. Diese wird darin aufgefordert zu beschließen, im Entwurf des Flächennutzungsplans (FNP) – Stand April 2009 – darauf zu verzichten, an der „Augustastraße“ „straßenseitig eine einzeilige Wohnbaufläche“ von 0,9 Hektar darzustellen.

Die Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf erklärt dazu in einer Pressemitteilung, dass die Bevölkerung im Waldviertel nicht bereit sei, eine Zerstörung des Annawaldes, gelegen zwischen Annastraße, Hedwigstraße, Markhofstraße und Augustastraße, hinzunehmen. Seit sechs Jahren kämpft die Initiative darum, das Wäldchen, das auch Charakteristikum des Waldviertels sei, vor der Abholzung zu bewahren.

Ähnlich wie beim Beethovenwäldchen spielte die Diskussion um eine mögliche Bebauung der beiden innerörtlichen Waldstücke auch im Wahlkampf um den Bürgermeisterposten eine Rolle.

Nun soll auf die bisher an der Augustastraße angestrebte „straßenseitig einzeilige Wohnbebauung“, die auf 50 Meter „in die Waldfläche hinein“ geplant ist, verzichtet werden, heißt es in der Beschlussvorlage. Der Annawald solle in vollem Umfang seinen Charakter als Wald behalten und als solcher im Waldverzeichnis des Landes Brandenburg ausgewiesen sein. Die Vorlage wird heute im Bauausschuss diskutiert und soll am 6. Mai in der GV abgestimmt werden. (KW)

Potsdamer Neueste Nachrichten

Initiative sieht Annawald noch in Gefahr 50 Meter tiefer Einschnitt im Flächennutzungsplan

Stahnsdorf  

Die „Bürgerinitiative Waldviertel Stahnsdorf“ will auch nach sechsjährigem Bestehen weiter um den Erhalt des Annawaldes in Stahnsdorf kämpfen. BI-Vorsitzende Christa Lang-Pfaff kritisierte in einer Pressemitteilung den Entwurf des Flächennutzungsplanes, mit dem der vollständige Erhalt des Annawaldes erneut infrage gestellt werde. „Der jetzt im Entwurf überplante Änderungsbereich an der Augustastraße ist aufgrund seines hohen waldähnlichen Baumbestandes auch integrierter Bestandteil des Annawalds“, so Christa Lang-Pfaff. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Wohnbebauung an der Markhofstraße im Entwurf des Flächennutzungsplanes aufgrund der Bürgerproteste fallengelassen wurde, nun aber an der Augustastraße ein Drittel des Annawaldes 50 Meter in den Wald hinein zerstört werden solle. Lang-Pfaff erinnerte an die Stahnsdorfer Bürgermeisterwahl im Jahr 2008, bei der auch Bürgermeister Bernd Albers (BfB) den „vollständigen Erhalt“ des Annawaldes versprochen habe.

Angesichts der anstehenden Diskussionen zum Flächennutzungsplan sei es für die Wohnbevölkerung im Waldviertel und den benachbarten Wohngebieten geboten, sich als „aufmerksame und aktive Öffentlichkeit“ an der Willensbildung zu beteiligen. „Nur dadurch können wir gemeinsam verhindern, dass der Annawald seinen Charakter im Sinne des Waldgesetzes verliert und das Waldviertel Stahnsdorf um seinen charakteristischen Identifikationsfaktor ärmer wird.“ Die Gemeindevertretung berät am 6. Mai (18.30 Uhr, Annastraße 3) zu dem Thema. rt

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